Beginnend am Grundriss von Mithräum I, führt ein Sieben-Stationen-Weg in die unterschiedlichen Weihegrade des Mithraskultes ein. Das Kernstück der Anlage bildet das konservierte Mithräum II mit einer Teilrekonstruktion des ursprünglichen Fachwerkgebäudes. Das einheitliche Bebauungsschema der Siedlung wird durch angedeutete Streifenhausgrundrisse und Teile des ehemaligen Wegenetzes gezeigt. Im eingefriedeten Hofbereich eines der Streifenhäuser befindet sich ein konservierter und wieder rekonstruierter Brunnen.
Die Archäologische Freilichtanlage im Industriegebiet „Ochsenwiesen/Steinäcker“
Südlich der Zaber lag im heutigen Industriegebiet „Ochsenwiesen/Steinäcker“ der große römische Vicus. Die unüberbauten Teile der ausgegrabenen Fläche sind heute für die Öffentlichkeit als Archäologische Freilichtanlage zugänglich.
Die Begehung des Freilichtbereiches am originalen Fundplatz stellt eine sinnvolle Ergänzung und ideale Abrundung des Musemsbesuches dar.
Ein Besuch der Anlage bietet wertvolle Eindrücke über die einstige Topographie der römischen Siedlung: Sie erstreckte sich von einer dominanten Geländekuppe einen Nordhang bis zur Zaber hinunter, wo auch die römische Zabertalstraße verlief. Im Osten wurde das Siedlungsareal vom Flügelaubach eingerahmt. Neben der Zabertalstraße spielte die Straßenverbindung nach Walheim eine gewichtige Rolle; sie bildete die zentrale Hauptstraße durch die Siedlung.
Die Anlage ist ganzjährig frei zugänglich und fußläufig von der Emil-Weber-Straße aus zu erreichen. Dort bestehen auch ausreichend Parkmöglichkeiten.