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„Älteste Spuren“ – Die neue Sonderausstellung im Römermuseum

„Älteste Spuren“ – Die neue Sonderausstellung im Römermuseum

Ab Sonntag, dem 28.11.2010, ist im Heinz-Rall-Saal des Römermuseums die neue Sonderausstellung „Älteste Spuren. Die Alt- und Mittelsteinzeit im Heilbronner Land“ zu sehen. Sie wird bis zum 17.07.2011 gezeigt.

 

Entlang einer Zeitspur kann sich der Besucher in der Ausstellung durch die „graue“ Vorzeit bewegen und dabei erkennen, wie reichhaltig die Hinterlassenschaften aus dem Eiszeitalter im Heilbronner Land sind. Zahlreiche fossile Reste von Großsäugetieren illustrieren eine Welt, als der Wechsel von Warm- und Kaltzeiten Jahrhunderttausende beherrschte. Längst ausgestorbene Arten sind die Zeugen einer Zeit, als unsere wasserreiche Region beispielsweise von Elefanten, Nashörnern, Elchen, Wildpferden und Rentieren, aber auch von gefährlichen Raubtieren wie Hyänen und Löwen durchstreift wurde.

 

Ausgehend von den berühmten Urmenschenfunden von Mauer an der Elsenz und Steinheim an der Murr wird beleuchtet, welche ältesten Spuren der menschlichen Anwesenheit in unserer Region vorhanden sind. Sie datieren bis in den Zeitraum der Altsteinzeit vor über 300.000 Jahren vor heute zurück. Auch danach haben eiszeitliche Jäger ihre Spuren in unserem Raum hinterlassen. Besonders eindrücklich wird in der Ausstellung die Mittelsteinzeit geschildert: Diese letzte Epoche vor der Sesshaftwerdung des Menschen ist von einer Wiedererwärmung nach der letzten Eiszeit geprägt. Einen Eindruck vom Leben während dieser Zeit von 9.600 bis 5.700 vor Christus vermittelt der imposante Nachbau eines Jagdlagers.

 

>> Download Ausstellungsflyer (PDF)