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Aktuelles | De Gennaro, Enrico | 08.07.2014

G├╝glingen und Katharina Kepler in Schweden

Mitte Dezember vergangenen Jahres konnte eine schwedische Delegation, begleitet vom Vorstand der Kepler-Gesellschaft, in Güglingen begrüßt werden: Die schwedische Autorin und Wissenschaftsjournalistin Ulrika Engström hatte sich eigens nach Deutschland auf den Weg gemacht, um die Stationen des Hexenprozesses um Katharina Kepler persönlich aufzusuchen. Fasziniert von der Biographie dieser Frau, ihres berühmten Sohnes und des spektakulären Falles an sich, war sie somit natürlich auch in Güglingen, um sich intensiv mit den Orten und Plätzen in der Stadt auseinanderzusetzen, die hier während des Prozesses 1620/21 eine Rolle spielten. Eine besonders große Hilfestellung konnte ihr dabei die gelungene, detaillierte Aufarbeitung liefern, die im Rahmen der zurückliegenden Sonderausstellung "Hexen, Tod & Teufel" geleistet wurde.

 

Sonderausstellung Hexen Katharina Kepler

 

Nun ist ihr erster Artikel darüber mit dem Titel "När häxprocesserna mötte vetenskapen" (Wenn Hexenprozesse auf die Wissenschaft treffen) erschienen: "Forskning och Framsteg" (Forschung und Fortschritt) heißt das populärwissenschaftliche schwedische Magazin, das sich am besten mit dem deutschen "Bild der Wissenschaft" vergleichen lässt. Es hat derzeit eine Auflage von 30.000 Exemplaren und erreicht damit rund eine halbe Million Leser. Die jüngst erschienene Ausgabe mit Ulrika Engström's Artikel über den Kepler-Prozess findet sich online hier: http://fof.se/tidning/2014/6/artikel/nar-haxprocesserna-motte-vetenskapen.